Vorkurzem erst berichtet der Spiegel von betrügerischen Machenschaften, die durch das sogenannte “Web 2.0” geradezu begünstigt werden:
Man kauft bei Youtube, Digg und Konsorten einfach soviele positive Bewertungen (aber natürlich über dritte Personen), dass die Werbebotschaft ganz oben in den seiteninternen Toplisten steht.
Auch Digg hat davon wohl Wind bekommen und will dem gegensteuern. So berichtet seopedia nun, dass User von Digg gesperrt werden, weil sie in zu kurzer Zeit zu viele Beiträge “diggen”. Ungünstig sind dann die automatisierten Scripte, die nicht mehr zwischen Betrug und “Schnellleser” oder “Überflieger” unterscheiden können, daher macht man sich bei Digg mit diesem Schritt nicht nur Freunde.
Von NetDesignz gibt es einen vollständigen Bericht über einen solchen Service der Digg manipuliert.
http://www.netdesignz.de/subvert-and-profit-geld-mit-artikelbewertungen/
Es stimmt, dass sehr viele Digg User gesperrt wurden, dies ist aber keine Dauerlösung, da diese “Bewertungssöldner” sich sofort wieder einen neuen Digg Account zulegen können. Ein Vorschlag: Das Bewertungssystem mit der Reputation der Digg User verbinden. So hätten neue Digg User nicht dasselbe Gewicht, wie ältere Mitglieder.
[...] garnicht langer Zeit habe ich darüber berichtet, dass Digg.com mit einer neuen Funktion versucht, den aufkeimenden Betrug mit Diggs in den Griff zu [...]