Ist das Macbook Air revolutionär?

Geschrieben am 20.01.2008 in Apple, Design, Technik | Kommentar schreiben

Im Titel gleich gereimt, möchte ich noch einmal auf das Macbook Air von Apple eingehen, dessen Einführung ich vor einigen Tagen ja auch gebloggt habe.

Ähnlich wie vVallo möchte ich dabei kurz einige Aspekte ansprechen:
Macbook Air
1) Innovation:
In der Tat ist das Macbook Air mit nicht einmal zwei Zentimetern Höhe im zusammengeklappten Zustand sehr dünn. Mit dieser Tatsache des dünnsten Notebook der Welt rühmt sich Apple ja auch.
Zur Innovation wird es damit allerdings in meinen Augen noch nicht, weil das Macbook Pro mit 2,59 Zentimetern nur unwesentlich höher ist.
Einzig interessant finde ich das Gewicht: Bei 1,36 Kilo gibt es wenige Notebooks, die da noch mithalten können.

2) Konnektivität:
Auch ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich Wireless zwar ganz toll finde, aber trotzdem nicht auf einen Ethernetanschluss verzichten möchte: Zu oft ist es aktuell noch der Fall, dass man in Hotels beispielsweise noch garkeinen Wireless Zugang hat.
Dass man aus Platzgründen beim Macbook Air darauf verzichten musste, ist verständlich, macht es für mich aber nicht zum Kaufgrund.
Dann zudem noch lediglich einen Audioausgang, einen USB 2.0-Port und einen Mini-DVI-Ausgang als einizige Anschlussmöglichkeiten mitzuliefern, finde ich schon beschämend.

3) Fehlendes Laufwerk:
Viel habe ich hierzu nicht zu sagen, ich weiß nur garnicht, wie ich ohne DVD/CD-Laufwerk auskommen soll. Ich glaube das allein spricht schon gegen einen Kauf.

4) Preisgestaltung:
Mag sein, dass der eine oder andere geschäftstüchtge Mensch sich das Macbook Air ja leisten kann.
Eine andere Zielgruppe (zu der ich mehr oder weniger auch gehöre) wird das aber nicht so ohne weiteres können: Auch wenn das Macbook Air für viele Studenten eine echte Erleichterung wäre, so sind 1700,- bis 2900,- EUR für die wenigsten zu bezahlen.
Jaja: Die Komponenten sind sicherlich nicht billig, aber ich kenne da ein Notebook, das zwar nicht so schön aussieht, aber lange nicht so teuer und besachränkt ist:

5) Fazit:
Wenn mich jemand glücklich machen möchte, kann er mir das Macbook Air ja gerne schenken (obwohl ich dann lieber ein Macbook Pro nehmen würde). Wenn mir das Gerät niemand schenken möchte, dann werd ich mir das wohl nicht leisten können und wollen: Zu hoch der Preis, zu gering die Ausstattung.
Wenn ich wirklich ein ultraportables Notebook brauchen sollte, dann nehme ich wohl lieber den/das EeePC von Asus! Dieses Notebook durfte ich schon testen, das Linux-OS hat das Arbeit auch leicht gemacht, die Anschlüsse waren deutlich mehr als beim Macbook Air und den Preis des EeePC nenne ich human!

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