wpSEO ist nun doch nicht kostenpflichtig

Sergej hat heute Aufklärung geschafft und die Lizenzbedingungen ein wenig verändert, nachdem gestern alle dachten, dass wpSEO jetzt generell kostenpflichtig wäre und auch das Nutzen in der Vergangenheit nachträglich lizenziert werden müsste.
Da war wohl etwas sehr missverständlich formuliert und jeder hat’s ein wenig anders verstanden, zudem gab es die Angst, ob nicht ein findiger Anwalt daraus eine Abmahnwelle basteln könnte.
Heute ist klar: Kommando zurück, wpSEO ist nicht zwangsläufig kostenpflichtig. Das Lizenzmodell sieht nun folgendes vor:
Das Nutzen ab Version 2.5 für kommerzielle Projekte und Blogs mit Einnahmen aus Werbemitteln müssen eine Lizenzgebühr zahlen. Das ist auch vollkommen in Ordnung, denn jetzt ist klar: Jeder, der das Plugin bis Version 2.4 auch schon bisher eingesetzt hat, kann das auch weiter tun.
Und die Version 2.4 ist so umfangreich, dass man sich auch darüber freuen kann!

Ich also werd’s wieder installieren. Das “All in One SEO Pack” ist zwar auch nicht schlecht, aber längst noch nicht ausgereift!

19 Kommentare zu "wpSEO ist nun doch nicht kostenpflichtig"

Sergej Müller

So ist es. Danke.

Adrian

Gerne! ;)
Missverständnisse können ja vorkommen, sollten dann nur auch berichtigt werden, wenn sie geklärt sind.

firstdayblack

Da man auf der Website nur noch die Version 2.5x downloaden kann (und nicht mehr die kostenlose 2.4), ist wpSEO jetzt de facto doch kostenpflichtig, sobald man eine Anzeige auf seinem blog hat. Ich habe es deshalb wieder deinstalliert.

Adrian

Ja, das ist in der Tat sehr blöd geregelt!

firstdayblack

Das ist mit Absicht so geregelt. wpSEO ist kostenpflichtig. Das muss man einfach so sehen. Auf eine kostenlose Version zu verweisen, die aber nicht zum Download angeboten wird, wirkt auf mich nicht sehr vertrauenerweckend. Da fühle ich mich auf den Arm genommen. Mir solls recht sein, wenn der Autor versucht, für seine Arbeit geld zu bekommen. Das ist in Ordnung. Aber dann soll er auch dazu stehen und keine Nebelkerzen werfen.

Abgesehen davon telefoniert wpSEO auch ständig nach Hause, d.h. auf seinen Heimatserver. Sowas mag ich auch nicht so gerne. Auch deswegen hab ich es bei mir wieder runtergeworfen.

Adrian

Ich bin mit der 2.4-Version sehr zufrieden und dementsprechend auch sehr froh, dass ich die Datei weiterhin gespeichert habe.
Aber dennoch glaube auch ich, dass es irgendwann noch ein besseres Plugin geben wird.

Sergej Müller

@firstdayblack
Das ist richtig, dass wpSEO sich mit dem Zuhause verbindet. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied zwischen “nach Hause telefonieren, um Kundeninformationen zu senden” und “nach Hause telefonieren, um nach Updates zu suchen”. Mach deinen Sniffer an.

firstdayblack

Ich besitze keinen Sniffer, weil ich die Dinger genauso wenig leiden kann wie plugins, die nach Hause telefonieren. Zu welchem Zweck auch immer. Und wenns nur ist, um nachzuprüfen, ob die Website, von der der Anruf kommt, auch bezahlt hat ein Update vorhanden ist.

Fremder leute Software im eigenen System zu installieren, ist eine Frage des Vertrauens. Das habe ich wegen der allzu offensichtlichen Geschäftsmodellvernebelungspolitik und der löchrigen Privacy Policy zu wpSEO nicht (mehr). Vertrauen schafft man durch klare Ansagen und offene Karten. Aber was solls, du wirst sicher auch ohne mich genug zahlende Kunden finden und die seien dir auch gegönnt.

Sergej Müller

Da muss ich dir Unrecht geben, da wirklich alle Karten offen gelegt sind. Es gibt nichts, was ich verstecke oder verheimliche. Einfacher und verständlicher kann man es wirklich nicht gestalten.

Schade, dass du keinen Sniffer auf deinem Rechner hast, dann würdest du auch bestätigen können, dass wirklich jede wpSEO-Installation in bestimmten Abständen nach einer neueren Version sucht und wirklich jede wpSEO-Installation berechtigt ist ein Update zu erfahren (Stichwort nicht-kommerzielles Projekt).

Aber nun gut…

firstdayblack

Sollte ich in der Datenschutzerklärung tatsächlich den Hinweis übersehen haben, dass das Plugin in Abständen Verbindung mit dem Heimatplaneten aufnimmt, werde ich gerne zugeben, dass ich mich geirrt habe. Kannst du mir eine URL posten?

Ansonsten hab ich von Verheimlichen oder Verstecken nix gesagt, sondern von Verschleierung gesprochen. Auf eine kostenfreie Version zu verweisen, diese aber tatsächlich nicht zum D/L anzubieten, halte ich für einen allzu leicht durchschaubaren Marketingtrick. Warum baust du nicht einfach neben der Löhnversion noch einen Link auf die kostenfreie 2.4-Version ein? Oder willst du nicht, dass die – außer von Bestandsusern – weiter genutzt wird? Das wäre ja auch legitim, aber dann sag das offen.

Sergej Müller

Danke für dein Feedback.

Wo verweise ich bitte auf eine kostenfreie Version? Jedes nicht kommerzielle Projekt kann die aktuellste Version kostenfrei downloaden und nutzen.

Es gibt keinen Grund die Updates-Prüfung in die Datenschutzbestimmungen aufzunehmen, da keine Nutzerdaten mitübertragen werden.

Adrian

Um mich auch nochmal zu der Diskussion zu äußern: Ich glaube es wären dir viele, viele Blogbetreiber dankbar, wenn du einfach auch die alte Version zum Download bereitstellst.
Wer dann noch mehr Features braucht, ist eben auf die 2.5-Version angewiesen und wird diese (bei entsprechender Verwendung) auch bezahlen.

Sergej Müller

Sicher könnte ich das machen, doch dann würde wieder ich einen Gefallen tun. wpSEO gibt es jetzt seit über einem Jahr und nur dutzend an Menschen haben mir mit einer Spende einen Gefallen gemacht.

wpSEO hilft Geld zu verdienen. Jetzt will ich es auch.

Adrian

Das allerdings ist ein durchaus berechtigter Einwand!

firstdayblack

Naja. Ob man sich selber und seinem guiten Ruf einen Gefallen tut, wenn man erst die Leute mit einer kostenlosen Version anfüttert und ihnen dann beim Upgrade ne lange Nase dreht, weiß ich nicht. Ich denke mal, dass das weder gut ankommt, noch verkaufsfördernd ist. Strategisch geschickter wäre es vielleicht gewesen, sich mit einem kostenlosen Top-PlugIn einen guten Ruf zu verschaffen und damit dann andere Premium-PlugIns als Löhnware zu verkaufen.

BTW: Tun nicht die WordPress-Entwickler mit ihrem kostenfreien Spitzenprodukt Hunderttausenden Nutzern auch einen Gefallen ohne gleich nach Bezahlung zu rufen? Wo wäre WordPress heute, wenn die Entwickler auch nach einem Jahr nach einem Gegengefallen gerufen und Geld verlangt hätten? Ich vermute, es würde WP heute nicht mehr geben.

Sergej Müller

Wenn es nächstes Mal geben sollte, mache ich es besser und vor allem anders.
Danke fürs Gespräch.

Adrian

Wie man zu dem ganzen Prozess auch denken mag: Ich bin froh, dass es wpSEO gibt (macht es SEO unter WordPress doch erheblich einfacher) und werde die 2.4-Version auch weiterhin einsetzen…
Sergej, von mir aus daher immer noch ein herzliches Danke! ;)

Sergej Müller

Gern geschehen, Adrian.

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